Aktuelles 2014

Sterben in Würde - eine Debatte

Seit Wochen beschäftigen sich die Tageszeitungen, die Fernsehsender, das Internet und die Radiosender mit dem Umgang mit Sterbenden.

Viele Bürger und Betroffene melden sich zu Wort und so erfährt man, wie vielschichtig, persönlich und subjektiv dieses sensible Thema ist. Wie soll hier ein Konsens geschaffen werden? Geht das bei so einem Thema überhaupt?

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Kinderweisheiten

Beispiel Eintrag

Mittwochnachmittag in einem Hospiz in einer deutschen Großstadt:

Wir besuchen die 83-jährige, sehr kranke Großtante im Hospiz. Ein schöner, freundlicher Ort, der im ersten Augenblick gar nicht an Tod und Sterben erinnert. Die Großtante sitzt – ein gewohnter Anblick – im Sessel und trinkt einen Tee.

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Nord-, Süd-, Ost- und Westdeutschland rätselt …

Das Hamburger Abendblatt, die Süddeutsche und die Westdeutsche Zeitung, aber auch Tageszeitungen aus dem Osten des Landes beschäftigen sich in jüngster Zeit erneut mit dem sensiblen Thema. So soll ein Mitarbeiter eines Hamburger Krematoriums innerhalb von 8 Jahren 31 Kilogramm Gold im Wert von mindestens 250.000 Euro gesammelt und verkauft haben.

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Die Individualisierung des Lebens – bis zum Ende

Unsere Gesellschaft entwickelt sich – permanent, von Generation zu Generation und vielfältig auch dazwischen. Was heute Standard ist, ist morgen Schnee von gestern. Wer morgen ein Trendsetter ist, ist übermorgen ein Klassiker. Wer gestern introvertiert, unangepasst und unsolidarisch war, ist heute ein Individualist. Unser ganzes Leben hat sich in den letzten 20 Jahren vervielfältigt, alles ist greifbar nah und möglich geworden, die Welt ist geschrumpft. Also warum nicht aus der Normalbiografie eine Wahlbiografie machen, warum nicht extrovertiert und individuell sein – bis zum Ende?

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Trauerhilfe heute - ganz natürlich oder lukrativ?

Diplom-Psychologen sind es, Sozial- und Heilpädagogen auch - und auch allerlei Lebenskünstler: professionelle Trauerhelfer, die ihre Dienstleistung zu einem Stundenhonorar feinfühlig und emphatisch zur Verfügung stellen.

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WWW – oder der digitale Nachlass

Leider erben wir nicht immer interessante, schöne oder wertvolle Dinge – nein, nicht immer geht es um schnelle Autos, teure Immobilien und viel Geld. Auch lästige Hinterlassenschaften sind an der Tagesordnung ‒ und eben auch solche, mit denen man sich gar nicht auskennt. Unsere Web-Identität gehört wohl dazu. Jeder, der Onlinebanking betreibt, bei einem der vielen Onlinehändler einkauft, E-Mails verschickt, an Onlinepreisausschreiben teilnimmt, online die Tageszeitung bezieht oder je etwas gegoogelt hat, ist Teil des WWW – auf ewig!?

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